UNEX hat die Arbeitsumgebung der Mitarbeiter der Gießerei bedeutend verbessert

Das Projekt mit einer bedeutenden Sozial- und Umweltauswirkung wurde vom Europäischen Regionalentwicklungsfonds und Umweltstaatsfonds unterstützt.

 

Uničov, den 3. November 2009

Der Maschinenbau-Metallurgie-Komplex UNEX schließt in diesen Tagen in der Tochtergesellschaft UNEX Gießerei das Projekt „Absaugung und Fixierung der Rauchgase aus elektrischen Lichtbogenöfen” ab, mit dem Ziel die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter der Gießerei zu verbessern sowie die Entweichung der Staubpartikel in die Atmosphäre zu minimieren. Das Projekt im Wert von mehr als 15 Mio. CZK wurde zu einem wesentlichen Teil vom Europäischen Regionalentwicklungsfonds und Umweltstaatsfonds der Tschechischen Republik unterstützt.

Das Projekt hat sowohl für UNEX, als auch für die gesamte Region eine positive Auswirkung auf den sozialen und Umweltbereich.

Ab 2010 treten neue hygienische Limits in Kraft, laut denen die Emissionen von verschmutzenden Festkörpern auf dem Arbeitsplatz den Wert von 10 mg/m3 nicht übersteigen dürfen. Dank dem verbesserten Absaugungssystem wird der Arbeitsplatz für die Stahlgussproduktion diesen Bedingungen völlig entsprechen. Anderenfalls müsste man die Produktion schließen, was vor allem die Gruppe der eng spezialisierten Mitarbeiter mit einer vorwiegend schlechteren Geltendmachung auf dem Arbeitsmarkt betreffen würde.

Die Modernisierung der Technologie bei der Produktion von Stahlguss bringt die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft mit sich, was auf die Beschäftigungslage in der Region positive Auswirkung haben kann. Gleichzeitig wird der Verbrauch von Eisenerz gesenkt, der Schmelzprozess effektiver gemacht und die typischen Probleme, die mit der Manipulation mit Eisenerz verbunden sind (Staubbildung, Transport...), werden beseitigt.

Der Hauptvorteil der gewählten Technologie ist aus Umweltsicht der niedrige Energieaufwand sowie die Minimierung der Emissionen von verschmutzenden Festkörpern  – durch die Realisierung des Projektes kommt es zur Emissionssenkung um ca. 3,3 Tonnen/Jahr.

 

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